Über sieben Leichen musst Du gehn

Meistens mach ich meine Arbeit ohne Blick
für die Menschen und ihr kleines Glück,
Meistens lass ich ihnen keine Ruh,
klagen Sie, schließ‘ ich die Türen nach mir zu.
Manchmal wird mir kalt und manchmal heiß,
denn sie ahnen nicht, was ich schon weiß,
wüssten sie es, ja dann gäb es Krieg,
Und dann such ich Trost in einem Lied:

Über sieben Leichen musst Du gehn,
sieben Studienjahre überstehn,
sieben mal musst Du das Arschloch sein,
aber einmal wirst Du Richter sein.

Wenn ich will, dann steht ihr Leben still,
doch sie wissen nicht, wann ich es will.
Wenn ich will, dann werden sie auch krank,
sitzen still hier auf der Richterbank.
Und ich greif nach ihrer ganzen Welt,
bis sie wissen, dass ihr Glücksstern fällt.
Kein Gesetz, dass ihnen Rechte gibt,
ich bin Gott, kein Mensch, der mir vergibt.

Über sieben Leichen muss ich gehn,
sieben Studienjahre überstehn,
sieben mal muss ich das Arschloch sein,
aber einmal werd ich Richter sein.

Über sieben Leichen muss ich gehn,
sieben Studienjahre überstehn,
sieben mal muss ich das Arschloch sein,
aber einmal werd ich Richter sein.

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